ins angesicht

»der tod, wenn wir jene unwirklichkeit so nennen wollen, ist das furchtbarste, und das tote festzuhalten das, was die groeßte kraft erfordert. Die kraftlose schoenheit haßt den verstand, weil er ihr dies zumutet, was sie nicht vermag. aber nicht das leben, das sich vor dem tode scheut und von der verwuestung rein bewahrt, sondern das ihn ertraegt und in ihm sich erhaelt, ist das leben des geistes, er gewinnt seine wahrheit nur, indem er in der absoluten zerrissenheit sich selbst findet. diese macht ist er nicht als das positive, welches von dem negativen wegsieht, wie wenn wir von etwas sagen, dies ist nichts oder falsch, und nun, damit fertig, davon weg zu irgend etwas anderem uebergehen; sondern er ist diese macht nur, indem er dem negativen ins angesicht schaut […]«

hegel (phaenomenologie des geistes)

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