lesebefehl I

leo perutz (1882-1957), dessen werk zu recht als eine mischung aus kafka und agatha christie beschrieben wurde, war zwischen 1918 und 1933 einer der am meisten gelesenen autoren deutscher sprache. heute gilt es, den fast vergessenen (wieder)zu entdecken. perutz romane und novellen sprechen, in durchaus konventioneller aber auch packender und lesenswerter sprache, von den manchmal unlesbar gestalteten themen der literaischen moderne. in seinen – oft scheinbar ´hinstorischen´ – romanen geht es um die grossen fragen nach dem ich, der indentitaet und der wirklichkeit. themen, welche alle grossen autoren dieser zeit beschaeftigt haben.

das heute so beliebte genre des ´historischen romans´ hat zu einer flut an schlecht geschriebenen, unoriginellen und eindimensionalen veroeffentlichungen gefuehrt. perutz werk, das u.a. von jorge borges geschaetzte wurde, ist dagegen die beste alternative.

zum einstieg in perutz welt eignen sich besonders der sehr eindrucksvolle ´ schwedische reiter´, der drogen- und totalitarismusroman´st. petri-schnee´ oder sein spaetwerk ´nachts unter der steinernen bruecke´

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