heimat soziales netzwerk

 

wenn der philosoph peter trawny und der literaturwissenschaftler alexander pschera zu einem virtuellen gespraech ueber soziale netzwerke und die unmoegliche (aber kommenden) revolution anheben, wird dabei unzweifelhaft  -neben allerlei unverstaendlich dahergeraunten- sehr viel interessantes herauskommen. tawny, der vor kurzem seinen lesenswerten traktat „medium und revolution“ herausbrachte (rezension, interview), ist auf die werke juengers, heideggers und hoelderlins spezialisiert. pschera, der ebenfalls zu juenger publiziert hat, fungierte bis dato als herausgeber der schriften des radikalkatholiken léon bloy und bringt in diesen tagen seine abhandlung „800 millionen – apologie der sozialen medien“ heraus. beide scheinen eher – sofern eine solche einordnung ueberhaupt sinn macht- dem konservativen lager zuzurechnen zu sein. um so spannender ist es, wenn gerade diese zwei sich nun auf ihrem blog 800millionen ueber das (angeblich) demokratisch-egalitaere phaenomen ’soziale netzwerke‘ unterhalten. noch ist pscheras buch zwar nicht erschienen, aber die bisherigen eintraege lassen schon auf einen fruchtbaren und anregenden austausch hoffen.

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