die erben der sonne

pour lole et aurel

das schoenste zeugnis der freundschaft zwischen dem schriftsteller albert camus und dem dichter rené char ist uns in dem fotoband „la postérité du soleil“ (etwa: ‚die nachkommenschaft der sonne‘) erhalten geblieben. die fotos von henriette grindat, das vor- und nachwort von char und die kurzen prosagedichte von camus feiern darin die suedliche landschaft der provence, die sonne der antike und die freiheit des menschen in einem atemzug. alles drei steht hier nicht nebeneinander, sondern bedingt sich gegenseitig. da dieser bildband in frankreich schwer erhaeltlich und in deutschland voellig unbekannt ist, sollen hier ein paar seiner schoensten seiten wiedergegeben werden. leider laesst die qualitaet der aufnahmen zu wuenschen uebrig. dafuer wurde eine deutsche uebersetzung versucht:

„ein hochnaesiger gott wacht ueber den jungen wassern. er kommt aus den tiefen der zeit, traegt eine robe aus schlick. aber unter der lava der rinde ein sanftes spintholz…nichts hat dauer und nichts stirbt! wir, die dies glauben, werden in zukunft unsere tempel auf wasser bauen.“

„am vorabend, unter den schutzschilden aus warmen ton, ein volk von koenigen. das gras waechst zwischen den sanften runden ziegeln. der feind ist der wind; der freund, der stein.“

„hier wohnt ein freier mann. niemand ist ihm untertan“

„die wahrheit hat ein menschliches antlitz“

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