„ich bin ein flüchtlingskind aus ostpreußen und hatte dann meine neue, meine zweite schleswig-holsteinische heimat – inklusive plattdüütsch schnacken. als jugendlicher wurde dann englische beat-musik meine kulturelle heimat. Ich kenne also mindestens drei verschiedene heimaten. Das hat mich natürlich viel beweglicher gemacht als die einheimischen drumherum. es geht um das aufnehmen des anderen, des neuen: sei es eine sprache oder eine tischsitte. man entwickelt sich nur mit einer fremdsprache oder dem kennenlernen eines anderen sozialen Milieus weiter. wer nur eine heimat kennt und sonst nichts, ist dazu verdammt, blöd zu bleiben.“ klaus theweleit

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