über die sehnsucht

„…alles sehnen schwieg“ so endet das eingangsgedicht von georges der stern des bundes. der sehnsucht als dem urdeutschen wort und lebensgefühl wird hier eine absage erteilt. dem ewig schweifenden wird dessen erfüllung gegenübergestellt. das gedicht wendet sich gegen alle fieber, alle schlaffheiten und jene „sucht der ferne“, die den menschen aus seiner formgebenden mitte herauszutreiben droht. george, der dichter des leibhaftigen hier und jetzt, feiert im zum gott erhobenen maximin das gravitationszentrum seines menschgewordenen ideals.

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